Wetterprognosen
So deuten Sie die Wettervorhersage
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Die gefühlte Temperatur
Sie kennen diese Situation vielleicht: Das Thermometer zeigt eine angenehme Temperatur an. Deshalb bleibt die warme Jacke zuhause im Schrank. Vor Ort fröstelt es Sie. Gefühlt ist es viel kälter als auf der Anzeige. Bläst der Wind stark, fühlt es sich kälter an. So sind sieben Grad nicht immer gleich sieben Grad. Informieren Sie sich deshalb auch über die aktuell gefühlte Temperatur. Diese finden Sie beispielsweise auf der App unseres Partners Wetter-Alarm.
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Hitze auf dem Peak
Im Juli oder August erreicht die Sonne ab 13:30 Uhr ihren höchsten Stand. Ab dann wird die Umgebung am stärksten aufgeheizt. An schönen Hochsommertagen wird die Höchsttemperatur zwischen 17:00 und 18:30 Uhr erreicht. Das heisst: Wenn Sie es eher kühl mögen, starten Sie lieber früh am Morgen und beenden die Wanderung, bevor die Sonne ihren Peak erreicht hat. Und nicht vergessen: Gegen Abend können die Temperaturen je nach Höhenlage rasch wieder sinken.
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Windgeschwindigkeit und Windrichtung
Die Wetterprognosen geben Windstärke und Windrichtung an. Doch was bedeuten diese Angaben für Ihre Wanderung? Viel, denn ob beim Aufstieg ein starker Gegenwind entgegenweht oder ein Rückenwind Aufschub verleiht, macht einen grossen Unterschied. Zudem stellt ein starker Wind ein Sicherheitsrisiko dar, etwa an ausgesetzten Stellen. Doch woher weht nun der Wind? Die Richtung wird durch einen Pfeil aus der jeweiligen Himmelsrichtung angezeigt.
Die Windstärke wird in km/h angeben. Die sogenannte Beaufortskala teilt den Wind in 12 Stufen ein – von «windstill» bis «Orkan». Zur Orientierung ein paar Beispiele:
- bis 19 km/h: schwache Brise, Blätter und dünne Zweige bewegen sich
- bis 38 km/h: frische Brise, dicke Zweige und Bäume bewegen sich
- bis 61 km/h: steifer Wind, Bäume schwanken, etwas Gehwiderstand
- bis 88 km/h: Sturm, Äste brechen, Dachziegel heben sich
- bis 102 km/h: schwerer Sturm, einzelne Bäume werden entwurzelt
- ab 118 km/h: Orkan, schwere Verwüstung (Natur, Bauwerke)
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Regen: kommt's oder kommt's nicht?
Muss ich mit Regen rechnen? Meldet die Vorhersage eine Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent oder mehr lautet die Antwort: Ja. Darunter ist Niederschlag unwahrscheinlich. Aber auch nicht unmöglich – deshalb trotzdem lieber eine Regenjacke einpacken. Bei einer Vorhersage um 50 Prozent ist Regen genauso wahrscheinlich wie unwahrscheinlich. Darüber ist davon auszugehen, dass es nass wird.
Die Niederschlagsmenge wird in Millimeter gemessen: 1 Millimeter Niederschlag heisst 1 Liter Niederschlag je Quadratmeter pro Tag.